RAF HRVOst

3.01.2010

Zwischenbericht RA-Frauen 2009/2010


Anfang September 2009 wurde der Trainingsbetrieb aufgenommen. Die knapp 40 Spielerinnen mit den Jahrgängen 1994 – 1997 wurden nochmals nachgesichtet. So, dass ohne jegliche Selektion unserer seits das Kader zu nächsten Training bereits auf 34 geschrumpft war. Wir behielten alle im Kader mit der Weitsicht, dass die eine oder andere so oder so aufhören wird, da die Belastung zu grosswerden würde. So waren wir ab Mitte Oktober auf dem Stand des jetzigen Kaders (23 Spielerinnen).

Gespannt fuhren wir an unseren ersten Spieltag nach Wädenswill um unsere Kräfte mit den anderen RA’s zu messen. Natürlich wollten wir gewinnen, aber im Vordergrund stand klar das 1:1, im Angriff wie auch in der offensiven Verteidigung. Nach diesem Spieltag wurden uns schon einige Schwachpunkte aufgezeigt. Vorallem die interklassigen Spielerinnen zeigten viel Schwächen in der Verteidigung.
Wir konnten nun mit vielen Ideen und Vorstellungen wieder nach Hause fahren, denn wir wussten wo der Hebel anzusetzen war.
Mitte November war unser zweiter Spieltag in Aesch. Die Teamresultate liesen sich sehen, doch auch hier war wieder die mangelnde Ausdauer schuld, dass wir nicht alle Spiel für uns entscheiden konnten. Die einzelnen Spielerinnen begiegen technische Fehler zu machen, welche wir vorher nie sahen. Dafür konnten wir die erlernten Kreuzbewegungen sehr gut praxisnah anwenden. Sie gelangen nicht immer, aber uns war es wichtig, dass mit einfachen Grundelementen die gegnerische Mannschaft in Bewegung gehalten wurde.
Vor Weihnachten durften wir auch noch unseren dritten Spieltag absolvieren. Er stand etwas unter dem Motto „es weihnachtet sehr“. Die Spielerinnen fanden keine Mittel sich auf den Spieltag zu konzentrieren und dem entsprechend war der Auftritt auch auf dem Spielfeld auch so. Zum Glück erging es den anderen Teams nicht besser so hatten wenigstens alle die gleichen Voraussetzungen. In der Verteidigung standen auf einmal alle parallel und wenn eine gegnerische Spielerin einlief, war dies wundervoll anzuschauen. Viele unnötige Fouls waren die vfolge davon, was uns Trainer nicht gerade in positive Stimmung versetzte. Was sich aber bereits in den Wochen zuvor abzeichnete, wurde iederum bestätigt. Der Angriff ist das liebste Kind unserer Truppe. Das Flügelkreuzen klappt schon sehr gut und das Ablaufen von verschiedenen Positionen so schon ansprechend aus.

Was uns Trainer sehr glücklich stimmt, dass immer viele Eltern an die Spieltage mitreisen und das Team kräftig unterstützen. Danke!

Im Vergleich mit den anderen RAF’s, an den Spieltagen, war es so, dass nun schon weitere Regionen zur offensiven Verteidigung versuchten zu wechseln. Was Ihnen leider nicht immer gelang. Unser offensives Verteidigungssystem (3:3 bei 11-14 Metern) zeigt den einzelnen Spielerinnen rasch auf, wo ihre Schwächen liegen und wir sie trainieren müssen. In der Vorwärtsbewegung/Angriffsauslösung kommt Freude auf, denn da kommt die Schnelligkeit der einzelnen Spielerinnen zum Tragen und leider deckt es auch auf, dass sie nicht gerne Verteidigen und lieber Angreifen.
Überrascht waren wir wiedermal von der mangelhaften Grundlagenausdauer der Mädchen. Die Vereinstrainer müssen in diesem Punkt noch viel arbeiten.

Wir werden weiterhin gemeinsam die stärkeren Spielerinnen fordern und fördern, damit wir dem Ziel der Frauen-Nati einen Schritt näher kommen. Mit der Unterstützung aller Beteiligten (Trainer, Eltern, Schule etc.) glauben wir in Zunkunft weitere Fortschritte im Sinne des Frauenhandballs in der Schweiz zu machen.