RAF HRVOst

5.17.2007

Die Rückrunde

Ende Januar schlossen wir mit einer dürftigen Leistung das Turnier, welches für die Meisterschaft zählt in Zug ab. Nicht, dass wie meist in dieser Saison einige Spielerinnen fehlten, waren wir an diesem Turnier völlig neben uns. Es war uns in keinem Augenblick möglich die gewohnte Leistung abzurufen, geschweige denn auf die Gegnerinnen zu reagieren.
Somit waren wir froh, dass wir danach eine längere Spielpause hatten.
In den folgenden Trainings versuchten wir den Spielerinnen wieder Freude am Spiel mit zu geben. Die Intensität wurde herunter geschraubt, denn wir hatten den Eindruck, dass einige Mädels schon an der Länge der Saison leideten. Dies hiess konkret, dass wir am Morgen und Nachmittag nur eine leichte Lektion trainierten und anschliessend je ein FU 19 Meisterschaftsspiel absolvierten. Auch diese Spiele waren durchzogen. Es gab viele gute Augenblicke mit genialen Spielsituationen, aber es waren auch da wieder die zu lange anhaltenden Löcher, welche uns oft um unsere Lorbeeren brachten. Mit dem guten vierten Schlussrang in dieser Meisterschaft konnten wir eigentlich zufrieden sein, da wir nur eine doppelte Runde spielten, im Gegensatz zu den anderen Teams, welche eine dreifach Runde austrugen.
So erhofften wir uns einigen Schwung für den letzten Spieltag der RA-Meisterschaft in Zürich zu holen. Die ausgangslage war klar, wir mussten alle drei ausstehenden Spiele gewinnen um Schweizermeister zu werden. Im ersten Spiel gegen die Innerschweizerinnen erlebten wir ein sehr intensives schnelles Handballspiel, welches wir am Ende klar zu unseren gunsten entschieden. Im Zweiten Spiel gegen die Baslerinnen ging es um die Wurst, denn die NWS führten die Tabelle an und wir mussten unbedingt gewinnen, damit wir an ihnen vorbeiziehen konnten. Auch dieses Spiel wurde sehr intensiv und kräfteraubend geführt. Beide Teams übernahmen die Führung mehrmals und keines der Teams vermochte davonzuziehen. So blieb um Schluss nur ein Punkt für beide, was bedeutete, dass die Baslerinnen Schweizermeister waren.
Sichtlich am Boden zerstört fanden die Ostschweizerinnen keine Motivation mehr, das letzte Spiel gegen die Gastgeberinnen aus Zürich ein einiger massen gutes Spiel zu zeigen. Dieses engagementlos geführte Spiel nahm seinen Lauf ohne grosse Gegenwehr. Das eindeutige Resultat 30:22 spiegelte den Spielverlauf genau wieder. So konnten die Spielerinnen des HRVOst trotz dieser klaren Niederlage den zweiten Tabellenrang behaupten.
Dafür gratulieren wir Trainier dem ganzen Team.

Als Saisonabschluss steht uns nun noch ein "Revanche"-Turnier in Crissier bevor, wo wir alles besser machen wollen. Mal sehen, ob uns dies auch gelingen wird. Die Vorsätze sind jedenfalls da.
Wir wünschen allen Akteurinnen viel Glück bei ihrem Vorhaben.