BERICHT
Leider ist der Anmeldeboom auch in der Ostschweiz für das Sichtungstraining sehr zurückhaltend gewesen. Die gemeldeten Spielerinnen kamen wie gewohnt aus vielen (10) verschiedenen Vereinen. In etwa je zur Hälfte waren die Jg. 1992 + 1993 vertreten. In der Ausschreibung hatten wir die Jg 1992 und jünger eingeladen. Wir selektierten selbstverständlich nach den Kriterien gem. Leitfaden. Wir waren pro 8 Spielerinnen ein Betreuer, was für den Ablauf des Testes von grossem Vorteil war. Beim Spielen waren dann noch Chrigel und ich zur Bewertung da, denn die restlichen Helfer mussten nun pfeifen. Der Tag verlief reibungslos.
So nahmen wir den regulären Trainingsbetrieb mit ca. 20 Spielerinnen Mitte September auf.
In den Trainings legten wir Wert auf die Vorgaben gemäss Leitfaden und vor allem der Pass- und Laufschulung. Nur wie und wo fangen wir an?, denn die Spielerinnen mussten auch an den höheren Rhythmus gewöhnt werden. Dies muss sehr gut durchdacht und geplant sein, ansonsten profitieren die Spielerinnen nicht allzu viel. Die Passvarianten gem. M. Berchten hatten wir eingeführt und müssen darauf achten, dass das Tempo hoch wird und bleibt. Denn nur so haben wir gewähr, dass sich die Spielerinnen irgendwann auch international durch setzten können. Wir sehen auch im ersten Schritt über die Passungenauigkeit hinweg und nehmen an, dass dies mit der Zeit von alleine behoben wird. (Üben, üben, üben …) Die Situation bei den Torhüterinnen ist mehr als schlecht, denn die Auswahl ist klitze klein und davon sind nur die Hälfte Talente. Es gilt also wachsam am Meisterschaftsbetrieb dabei zu sein und jedes nur so gering talentierte Girl zum RA-Betrieb zu bringen.
Der Verlauf der RA Meisterschaft hat uns sehr positiv überrascht, da wir zu beginn ohne Torhüterin da standen und auch jetzt bestimmt nicht die Besten zur Verfügung haben.
Das positive Gefäss der RA+, ist im ersten Jahr des RA-Zykluses schon fast etwas zu hoch von der Belastung her, aber ich bin davon überzeugt, dass es diejenigen Spielerinnen, welche wollen, sich auch da durchsetzten.
Daraus resultiert für uns, und ich hoffe für alle anderen Trainer auch, folgendes Motto:
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern!
(Konfuzius)
In diesem Sinne!
Georg Klein + Chrigel Andres

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