RAF HRVOst
3.01.2010
Zwischenbericht RA-Frauen 2009/2010
Anfang September 2009 wurde der Trainingsbetrieb aufgenommen. Die knapp 40 Spielerinnen mit den Jahrgängen 1994 – 1997 wurden nochmals nachgesichtet. So, dass ohne jegliche Selektion unserer seits das Kader zu nächsten Training bereits auf 34 geschrumpft war. Wir behielten alle im Kader mit der Weitsicht, dass die eine oder andere so oder so aufhören wird, da die Belastung zu grosswerden würde. So waren wir ab Mitte Oktober auf dem Stand des jetzigen Kaders (23 Spielerinnen).
Gespannt fuhren wir an unseren ersten Spieltag nach Wädenswill um unsere Kräfte mit den anderen RA’s zu messen. Natürlich wollten wir gewinnen, aber im Vordergrund stand klar das 1:1, im Angriff wie auch in der offensiven Verteidigung. Nach diesem Spieltag wurden uns schon einige Schwachpunkte aufgezeigt. Vorallem die interklassigen Spielerinnen zeigten viel Schwächen in der Verteidigung.
Wir konnten nun mit vielen Ideen und Vorstellungen wieder nach Hause fahren, denn wir wussten wo der Hebel anzusetzen war.
Mitte November war unser zweiter Spieltag in Aesch. Die Teamresultate liesen sich sehen, doch auch hier war wieder die mangelnde Ausdauer schuld, dass wir nicht alle Spiel für uns entscheiden konnten. Die einzelnen Spielerinnen begiegen technische Fehler zu machen, welche wir vorher nie sahen. Dafür konnten wir die erlernten Kreuzbewegungen sehr gut praxisnah anwenden. Sie gelangen nicht immer, aber uns war es wichtig, dass mit einfachen Grundelementen die gegnerische Mannschaft in Bewegung gehalten wurde.
Vor Weihnachten durften wir auch noch unseren dritten Spieltag absolvieren. Er stand etwas unter dem Motto „es weihnachtet sehr“. Die Spielerinnen fanden keine Mittel sich auf den Spieltag zu konzentrieren und dem entsprechend war der Auftritt auch auf dem Spielfeld auch so. Zum Glück erging es den anderen Teams nicht besser so hatten wenigstens alle die gleichen Voraussetzungen. In der Verteidigung standen auf einmal alle parallel und wenn eine gegnerische Spielerin einlief, war dies wundervoll anzuschauen. Viele unnötige Fouls waren die vfolge davon, was uns Trainer nicht gerade in positive Stimmung versetzte. Was sich aber bereits in den Wochen zuvor abzeichnete, wurde iederum bestätigt. Der Angriff ist das liebste Kind unserer Truppe. Das Flügelkreuzen klappt schon sehr gut und das Ablaufen von verschiedenen Positionen so schon ansprechend aus.
Was uns Trainer sehr glücklich stimmt, dass immer viele Eltern an die Spieltage mitreisen und das Team kräftig unterstützen. Danke!
Im Vergleich mit den anderen RAF’s, an den Spieltagen, war es so, dass nun schon weitere Regionen zur offensiven Verteidigung versuchten zu wechseln. Was Ihnen leider nicht immer gelang. Unser offensives Verteidigungssystem (3:3 bei 11-14 Metern) zeigt den einzelnen Spielerinnen rasch auf, wo ihre Schwächen liegen und wir sie trainieren müssen. In der Vorwärtsbewegung/Angriffsauslösung kommt Freude auf, denn da kommt die Schnelligkeit der einzelnen Spielerinnen zum Tragen und leider deckt es auch auf, dass sie nicht gerne Verteidigen und lieber Angreifen.
Überrascht waren wir wiedermal von der mangelhaften Grundlagenausdauer der Mädchen. Die Vereinstrainer müssen in diesem Punkt noch viel arbeiten.
Wir werden weiterhin gemeinsam die stärkeren Spielerinnen fordern und fördern, damit wir dem Ziel der Frauen-Nati einen Schritt näher kommen. Mit der Unterstützung aller Beteiligten (Trainer, Eltern, Schule etc.) glauben wir in Zunkunft weitere Fortschritte im Sinne des Frauenhandballs in der Schweiz zu machen.
7.07.2009
11.04.2008
6.06.2008
Rückblick RA – Jahr / Bericht
Anfang September wurde der Trainingsbetrieb aufgenommen. Die knapp 20 Spielerinnen mit den Jahrgängen 1992 – 1993 konnten von der Vorarbeit der letzten Saison profitieren.
In den Trainings wurde nur auf die individuelle handballerische und athletische Ausbildung Wert gelegt. Als weiteren wichtigen Trainingspunkt galt es die Rumpfkraft, Passschnelligkeit und die Duchsetzungwilligkeit zu verstärken. Im psychischen Bereich wollten wir auf den Ehrgeiz der letzten Saison bauen und versuchten den WILLEN zum Handballspielen auf der oberste Position anzusiedeln. Leider war unser Kader während den meisten Trainings sehr schmal, da es unmengen an Überschneidungen mit den Meisterschaftsspielen gab. Zudem hatten wir auch einige Spielerinnen mit langwierigen Verletzungen.
Wir merkten auch, dass die Einstellung und der Ehrgeiz der einzelnen Spielerinnen nach den ersten Trainings leicht angekratz war, somit blieben dann auch die gewünschten Fortschritte bescheiden. Wir suchten viele Gespräche mit den Trainern, Eltern und Spielerinnen. Der erhoffte „Kick“ blieb jedoch hinter den Erwartungen.
Ab Oktober konnten wir dann vereinzelt auf die Spielerinnen der U15 Deutschland des LC Brühl zurück greifen, sofern diese nicht selbst gerade mit ihren Deutschlandspielen unterwegs waren.
Gespannt fuhren wir an unseren ersten Spieltag um unsere Kräfte mit den anderen RA’s zu messen. Natürlich wollten wir gewinnen, aber im Vordergrund stand ganz klar das 1:1, im Angriff wie auch in der Verteidigung. Nach diesem Auftakt, wussten wir, dass unsere Marschroute noch nicht ganz in die richtige Richtung zeigte.
So konnten wir mit vielen Ideen und Plänen wieder nach Hause fahren und uns voll und ganz unserem Ziel widmen, das bedeutete für uns noch mehr individuell ausbilden und noch athletischer agieren.
Wenn wir uns erlauben dürfen einen Vergleich mit den anderen RAF’s anzustellen, dann nur in Bezug auf die Spieltage und auch nicht wertend. In dieser der RAF-Meisterschaft spielten wir das offensivste Verteidigungssystem (3:3 bei 11-14 Metern). Der Dank für die konsequnte Umsetzung der Vorgaben des FNM-Trainers lies uns einige Mal sehr schlecht aussehen, ABER wir hatten dafür ein gutes Gewissen und waren davon überzeugt, dass wir das richtige machen. Leider zeigte sich im Verlaufe dieser Saison, dass es sich nicht immer lohnt alles so zu machen wie es die Vorgaben vorsehen und sich selbst zu blamieren.
Es zeigte uns, dass die individuellen handballerischen Fähigkeiten zielorientiert verfolgt wurden. Überrascht waren wir auch von der Wirkung unseres Ausdauertrainings, welches von den Spielerinnen auch im Alltag umgesetzt wurde. Natürlich halfen uns dabei auch einzelne Vereinstrainer. Auch wir kämpften immer wieder mit dem Schlendrian und musste die Spielerinnen oft an die kurze Leine nehmen, damit wir weiterhin gemeinsam die gleiche Richtung gingen.
Obwohl wir diese Saison auf dem unerfreulichen vierten Platz beendeten, sind wir glücklich unseren Spielerinnen einiges beigebracht zu haben. Leider wurde dieses Engagement nicht von allen gesehen und der Lohn der Spielerinnen fiel sehr bescheiden aus.
Wir müssen weiterhin gemeinsam die stärkeren Spielerinnen fordern und fördern, damit wir dem Ziel der A-Nati einen Schritt näher kommen. Das hohe Tempospiel und die persönliche Athletik sollte Vorrang vor dem lahmen Sicherheits-Handball haben! Nur so könnten wir international einen Schritt weiter kommen.
Mit der Unterstützung aller Beteiligten (Trainer, Eltern, Schule etc.) glauben wir in Zunkunft weitere Fortschritte im Sinne des Frauenhandballs in der Schweiz zu machen.
1.14.2008
Sonntag, 13.01.2008
Kaum waren die Weihnachtstage vorbei, fanden wir uns wieder in der Halle in Gossau.
Mit einem etwas reduziertem Kader mussten wir an diesem Sonnatg vorlieb nehmen, denn die einen Spielerinnen hatten noch ein Meisterschaftsspiel, andere durften noch etwas länger im Bett bleiben und ihr Grippe auskurieren.
Der Trainingseinsatz war von Anfang an gut und wir konnten auf hohem Niveau vieles wiederholen und festigen, damit wir gut gewapptnet in einer Woche an den 2 tägigen Spieltag nach Zug fahren können.
Nach einem guten Mittagessen, trainierten wir noch eine Einheit lang und krönten den Trainingstag mit dem Spiel gegen den BSV Weinfelden. Es war ein sehr schnelles Spiel, welches auch einige technische Fehler in sich barg. In der ersten Halbzeit konnte die Partie lange offen gehalten werden, so dass das Resultat nur 12:17 für den Zwietplazierten der 2. Liga Meisterschaft in der Pause lautete. Nach der Pause kamen die Thurgauerinnen etwas wacher aus der Garderobe und legten gleich ein hohes Tempo vor, was den Vorsprung auf 11 Tore anwachsen liess. Nach dem frühen Teamtimeout des Auswahltrainers wendete sich das Blatt und die Juniorinnen spielten ihr Spieln nahmen die Angreiferinnen früh an und liesen die Weinfelderinnen kaum einen sauberen Angriff aufbauen. Im eigenen Angriff wurde wieder mehr gelaufen und direkter in die Löcher gegangen, so dass der Vorsprung stetig verkürzt wurde. Das Endresultat lautete am Schluss noch 29:33 für die Weinfelderinnen.
Nach dem Auslaufen und Duschen konnten die RAF-Spielerinnen etwas müde aber zufrieden den Sonntagabend geniessen.
1.09.2008
Appenzellerturnier
Weil es ja den Meisten zwischen Weihnachten und Neu Jahr etwas langweilig wird und die Bäuche sehr prall sind, nahmen wir an einem internationalen Juniorinnen-/Frauen-Turnier in Appenzell teil.
Die Resultate zeigten, dass wir einige Anlaufzeit brauchten um zu einem Team zu finden. Es ging gleich mit einem Paukenschlag los, denn in der Startpartie hatten wir den späteren Turniersieger. Die Lustenauerinnen spielten mit sehr hohem Tempo und zeigten uns klar auf, wo es bei uns noch fehlt. In den darauf folgenden Partien versuchten wir unser Spiel konsequenter durch zu ziehen, was uns nur teilweise gelang.
Im Grossen und Ganzen, war dieses Turnier für uns sehr gut, jede Einzelne hatte die Möglichkeit in 6 Partien à 30 Min. sehr viel zu spielen und im ermüdeten Zustand noch das Letzte aus sich heraus zu holen.
Resultate
TV Appenzell - HC Pantec Lustenau 12:16
HC Hohenems - Regionalauswahl 15:11
Regionalauswahl - HC Pantec Lustenau 04:20
HC Hohenems - TV Appenzell 09:15
TV Appenzell - HC Hohenems 10:10
HC Pantec Lustenau - Regionalauswahl 19:13
HC Hohenems - HC Pantec Lustenau 07:14
Regionalauswahl - TV Appenzell 12:16
HC Pantec Lustenau - HC Hohenems 21:11
Regionalauswahl - HC Hohenems 19:19
HC Pantec Lustenau - TV Appenzell 19:11
TV Appenzell - Regionalauswahl 23:21
Es spielten:
12.21.2007
BERICHT
Leider gehört der Anmeldeboom auch in der Ostschweiz für die Sichtungstrainings der Vergangenheit an. Die gemeldeten Spielerinnen kamen wie gewohnt aus vielen (10) verschiedenen Vereinen. In etwa je zur Hälfte waren die Jg. 1992 + 1993 und vereinzelt 1994/1995 vertreten. In der Ausschreibung hatten wir die Jg 1992 und jünger eingeladen, wobei das Hauptaugenmerk auf dem Jahrgang 1994 wert gelegt wurde. Wir selektierten nach den Kriterien gemäss SHV-Leitfaden. Wir waren pro 7 Spielerinnen ein Betreuer, was für den Ablauf der Tests von grossem Vorteil war. Beim Spielen waren dann noch Chrigel, Georg und Claudia zur Bewertung da, denn die restlichen Helfer mussten nun pfeifen. Der Tag verlief reibungslos und alle kamen auf ihre Kosten.
So nahmen wir den regulären Trainingsbetrieb mit ca. 18 Spielerinnen Mitte September auf.
In den Trainings legten wir grossen Wert auf die Vorgaben gemäss SHV-Leitfaden und vor allem der Pass- und Laufschulung. Nur wie und wo fangen wir an?, denn die Spielerinnen mussten auch an den höheren Rhythmus gewöhnt werden. Dies muss sehr gut durchdacht und geplant sein, ansonsten profitieren die Spielerinnen nicht allzu viel. Die Passvarianten gemäss M. Berchten (Nati-Trainer) haben wir eingeführt und müssen darauf achten, dass das Tempo hoch wird und bleibt. Denn nur so haben wir gewähr, dass sich die Spielerinnen irgendwann auch international durchsetzten können. Wir sehen auch im ersten Schritt über die Passungenauigkeit hinweg und nehmen an, dass dies mit der Zeit von alleine kommen wird. (Üben, üben, üben …). Ein sehr grosses Augenmerk legten wir auf die individuelle Schulung der Verteidigung. Die Spielerinnen sollten versuchen mit richtigem Stellungsspiel und schnellen Beinen nur den Ball und nicht die Angreiferin zu erwischen, was nicht immer gelang und mit zunehmender Müdigkeit auch schwieriger wurde. Die Situation bei den Torhüterinnen ist auf dem Papier sehr komfortabel. Wir konnten gleich 6 Torhüterinnen rekrutieren, wobei selten mehr als 2 im Training waren.
Der Verlauf der RA-Meisterschaft hat uns als Team etwas enttäuscht. Was uns aber gelungen ist und darauf sind wir auch stolz, dass die Spielerinnen in der individuellen Verteidigungsarbeit bei einem sehr offensiven 3:3 ihr Ballhungrigkeit zeigten. Der Ball ist das einzige was wir in der Verteidigung wollen.
Leider haben wir auch Schattenseiten erfahren müssen, gleich 2 „Stammspielerinnen“ werden in dieser Saison kaum mehr zum Einsatz kommen und die U15 D, sowie einige Intermannschaften legten ihre Spiele auf einen Trainingstag. So mussten wir meist mit kleinem bis winzigem Team trainieren. Schade, dass es nicht machbar ist, diese paar Daten für die Schweiz zu sperren!!!
Das Gefäss mit der RA+ ist im ersten Jahr des RA-Zykluses schon gut angelaufen, wobei die Belastung schon etwas hoch scheint, aber wir sind davon überzeugt, dass sich diejenigen Spielerinnen, welche wollen, auch da durchsetzten.
Daraus resultiert für uns, und ich hoffe für alle anderen Trainer auch, folgendes Motto:
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern!
(Konfuzius)
In diesem Sinne!
9.24.2007
Sonntag, 23.09.2007
Der erste Spieltag der laufenden RAF-Saison in Frick wurde von der Region Aargau plus gut organisiert.
Der Tagesablauf war wie schon die Jahre zuvor, am Morgen 1 1/2 h Training und anschliessend 3 Spiele gegen die Auswahlen von Romandie, Zürich und Aargau plus.
Aber nun Eines nach dem Andern. Das Morgentraining war ein toller Einstieg in diesen sonnigen Sonntag. Die Spielerinnen machten gut mit, wirkten auch einigermasen frisch und sehr motiviert. So konnten ein paar leichte Übung zur Einstimmung auf diesen Anlasse durchgeführt werden.
Nach der Mittagspause durften wir gegen die Sélection Romandie spielen, welche mit nur 7 Spielerinnen angefahren waren und sich noch mit 4 Mädchen der Auswahl des Aargau plus "verstärken" konnten. Wir gingen von Anfang an konzentriert zur Sache und erspielten uns rasch einen grossen Vorsprung. Das es ein hoher Sieg werden würde stand nie zur Diskussion, es interessierte viel mehr, wie lange die Konzentration reichen würde, um eine gleichbleibende Leistung abzurufen. - Nach der Pause schlichen sich dann schon ein paar technische Ungenauigkeiten ein, welche den Westschweizerinnen die Chance gab, sich besser in Szene zu setzen. Mit dem Schlussstand von 31:7 konnten die Östlerinnen nicht ganz zufrieden sein.
Im zweiten Spiel gegen die RAF aus Zürich, wurde von den Trainern eine klare mentale Leistungssteigerung erwartet. So fing das Spiel auch ganz flott an und rasch wurde ein beachtlicher Vorsprung heraus gespielt. Als sich die Spielerinnen nache einem 5 Torevorsprung in Sicherheit wiegten, schlichen sich wieder Unkonzentriertheiten ein und die Zürcherinnen schnupperten Morgenluft. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr mussten die Spielerinnen des HRVOst arbeiten, damit sie am Schluss mit einem 2 Torevorsprung noch gewinnen konnten.
Der Spielplan liess keine Pause zu und so durften wir das dritte Spiel gleich in Angriff nehmen. Dieses Spiel sollte, wie erwartet, der Prüfstein sein. Wo stehen wir eigentlich mit unserem Team? Das Spiel war auf einem sehr hohen Tempo angesiedelt und kostete viel Kraft. Diese benötigte Kraft konnte leider nicht mehr mit Kopfarbeit ausgeglichen werden. Da den Ostschweizerinnen zusehenst die Kraft entschwand, lies auch die Konzentration weiter nach, der Glaube ans Siegen war mitte der zweiten Halbzeit in die Ferne gerückt und die technischen Fehler nahmen rapide zu. So konnten die etwas besseren Aargauerinnen zu einem klaren 10 Tore Sieg gelangen.
Das Fazit aus diesem ersten Spieltag viel etwas ernüchternd aus. Die RAF-Ost hat wohl technische sehr gute Einzelspielerinnen, welche in der Verteidigung aber zu selten als Team auftraten. Die meisten Spielerinnen haben physische Defizite. Es fehlt ihnen die Grundausdauer, welche in den Vereinen und der Freizeit erarbeitet werden sollten. Die Kraft, im speziellen die Rumpfkraft muss dringend verbessert werden. Mit der Verbesserung wird nicht nur die Atheltik verbessert, nein es wird auch die Verletzungsgefahr gesenkt und somit können die Spielerinnen besser mit der Doppelbelastung Verein / RAF umgehen.
An dieser Stelle bedanken wir uns auch bei den vielen Eltern, welche die längere Reise auf sich nahmen, um ihre Mädchen lautstark zu unterstützen.
Nun freuen wir uns auf das nächste Training und vorallem auf den eignen Spieltag am 21.10.2007 in Rorschach, welcher uns die restlichen 3 RA's als Gegnerinnen bringen werden. Mit der grossen Unterstützung der Eltern und vorallem auch der Trainern wird uns bestimmt wieder eine gute Leistung gelingen.
9.17.2007
Erste Meisterschaftsspiele
Die beiden ersten Meisterschaftsspiele waren sehr Gegensätzlich. So konnten das Team des HRVOst im ersten Spiel gegen die SG Vorderland/Otmar problemlos und unbeschwert aufspielen. Es gelangen sehr viele Aktionen im Angriff und die Gegnerinnen wurden immer unter Druck gesetzt. Dieses nicht nachlassen gab sehr viel Motivation auch in der Verteidigung alles zu geben und der SG kaum Raum zu lassen. Mit einem verdienten 28:24 ging es unter die wohlverdiente Dusche.
Im Zweiten Spiel gegen den HC Arbon waren die Vorzeichen ganz anders, denn 8 Spielerinnen mussten sich abmelden, weil parallel der Meisterschaftsbetrieb lief und wir dieses Datum nicht sperren konnten. Dazu kamen noch 4 Spielerinnen die aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Training erschienen sind. Die Arbonerinnen versuchten von Anfang an Tempo zu machen, was ihnen auch mit ein paar schönen Gegenstössen gelang. Im Angiffsspiel gelang ihnen aber auch nicht viel mehr als den jungen Östelrinnen. In der Verteidigung standen die Thurgauerinnen kompakt auf 6 Metern und spielten ein sehr deffensives, destruktives und hartes 6:0. Was natürlich unseren Spielerinnen, welche körperlich unterlegen waren, gar nicht schmeckte. Wenn die Verteidigung auf ein 5:1 umstellte waren die RAF-Spielerinnen so überrascht, dass auf einmal gar nichts mehr ging. Das Spiel war auf einem sehr tiefen Niveau mit vielen technischen Fehlern und Ungenauigkeiten. Die etwas bessern Arbonerinnen gewannen dann auch sehr klar mit 42:16.
Das Trainergespann Andres / Klein war froh, dass dieser Anlass vorüber war. Die dürftige Leistung wird schleunigst abgehakt.
Nun freuen wir uns alle auf den ersten Spieltag der Regional Auswahl Meisterschaft, welcher am 23.09.2007 in Frick statt findet!
Nachsichtigung
Am ersten Septemberwochenende fand die Nachsichtigung der RAF des HRVOst statt. Mit Freuden stellten wir fest, dass dieser Termin viel besser gelegen war als der Erste. Wir freuten uns über 25 neue Gesichter, welche bereit waren einen handballerischen Mehraufwand in Kauf zu nehmen. Am Samstagnachmittag absolvierten die Nachwuchsspielerinnen eine Testreihe mit anschliessenden Handballspielen. Schnell zeigte sich, dass es einige ganz junge und gewiefte Spielerinnen darunter hatte, welche den älteren Kaderspielerinnen Druck auf setzten. Es war ein sehr gefreuter Nachmittag, welcher schon die ersten Entschiedungen zum provisorischen Kader 2007/2008 brachte.
Eine Spielerin geht auf Reisen / Désirée Weishaupt
Unsere schnelle, kleine, wendige Desi bekam anläslich des Förderlehrgangs ein Angebot in Deutschland an einer Sportschule ihrem liebsten Hobby, dem Handball zu fröhnen. Bereits Mitte August durfte sich Desi nach Norden bewegen in die Nähe von Kassel, wo sie sich schulisch und vor allem handballerisch weiterbilden wird.
Desi wir gratulieren dir und wünschen dir viel Erfolg bei deiner einjährigen "Weiterbildung".
Chrigel und Georg
6.20.2007
Rückblick RAF 2006/2007
Anfang September wurde der Trainingsbetrieb mit einer Nachsichtigung und einem Trainingssonntag aufgenommen. Die knapp 20 Spielerinnen mit den Jahrgängen 1992 + 1993 profitierten vorallem von den 6 spielerinnen, welche bereits eine saison dabei waren. Die neuen jungen Spielerinnen versuchten wir rasch einzugegliedern.
In den Trainings wurde vorwiegend auf die individuell handballerische technische und athletische Ausbildung Wert gelegt. Als weiteren wichtigen Trainingspunkt galt es den längeren Spielerinnen eine gute Körperhaltung beizubringen, so dass sie ihren Körper besser kontrollieren können. Im psychischen Bereich musste bei einigen erst der Ehrgeiz geweckt werden. Wir versuchten auch den WILLEN zum Handballspielen auf der oberste Position anzusiedeln. Wir merkten rasch, dass dies ein schwieriges Unterfangen sein wird. Nun war es an uns gelegen, die optimale Mischung von Psyche und Physe zu fördern.
Gespannt fuhren wir an unseren ersten Spieltag um unsere Kräfte mit den anderen RA’s zu messen. Natürlich wollten wir alle gewinnen, aber im Vordergrund stand ganz klar das 1:1, im Angriff und vorallem in der sehr offensiven Verteidigung. Nach diesem etwas überraschenden positiven Auftakt, wussten wir, dass unser Vorhaben auf dem richtigen Weg war. So konnten wir beruhigt wieder nach Hause fahren und uns voll und ganz unseren Zielen widmen. Das wichtigste lautete; so viele Spielerinnen wie möglich, so gut wie möglich individuelle weiter zu bringen, dass diese in den Förderlehrgang gehen können, damit nicht nur wir sondern auch die U18 Nati profitieren kann!
Wenn wir uns erlauben dürfen einen Vergleich mit den anderen RAF’s anzustellen, dann nur in Bezug auf die Spieltage und auch nicht wertend. Wir erhielten mit 222 Toren aus 12 Spielen nur gerade 12 Tore mehr als der Schweizermeister aus der Nordwest Schweiz im Verlaufe der RAF-Meisterschaft. Spielten wiedereinaml mehr das offensivste Verteidigungssystem (3:2:1 bei ca. 12 Metern). Leider konnte unser Angriff diese gute Abwehrleistung noch nicht in schnelle einfache Tore ummünzen. So wissen wir, was in der nächsten Saison vermehrt trainiert werden muss. Aber es zeigte uns auch, das die individuellen Verteidigungstechnischen Fähigkeiten zielorientiert verfolgt wurden. Überrascht waren wir auch von der Wirkung unseres Ausdauertrainings bei den tragenden Spielerinnen, welches von denen auch im Alltag umgesetzt wurde. Natürlich halfen uns dabei die einzelnen VereinstrainerInnen, welche dies unterstützten. Auch wir kämpften immer wieder mit dem Schlendrian, dem Ehrgeiz, der sich durch die Hintertüre abschleichen wollte und musste die Spielerinnen oft an die kurze Leine nehmen, damit wir weiterhin gemeinsam die gleiche Richtung gingen, die hiess: FLG für “die Stamm 7“.
Obwohl wir diese Saison auf dem erfreulichen zweiten Platz beendeten, hoffen wir noch immer auf eine bessere Zusammenarbeit mit den Vereinstrainern und Eltern. Wir müssen gemeinsam die stärkeren Spielerinnen fordern und fördern, damit wir dem Ziel der A-Nati einen Schritt näher kommen. Das hohe Tempo sollte, nein muss Vorrang vor dem lahmen Sicherheits-Handball haben! Nur so kommen wir international einen Schritt weiter.Mit der Unterstützung aller Beteiligten (Trainer, Eltern, Schule etc.) glauben wir in Zunkunft weitere grosse Fortschritte im Sinne des Frauenhandballs in der Schweiz zu machen.
5.17.2007
SICHTIGUNSTRAINING
Schon war es wieder soweit und wir luden zum Sichtigungstraining für die nächste Saison ein.
13.05.2007 in der Seminarhalle Rorschach fanden sich lediglich 8 neue Spielerinnen ein.
Leider fanden an diesem Tag noch zwei weitere Anlässe statt, welche uns Spielerinnen aus zwei Teams absorbierten, aber dennoch war die Teilnahme seeeehr bescheiden. Die angemeldeten Spielerinnen gaben ihr Bestes und somit dürfen alle noch ein zweites Training besuchen.
Was uns aber traurig stimmt, ist der Umstand, dass die Ostschweiz die grösste Handballregion der Schweiz ist und von ca. 240 lizenzierten Spielrinnen gerade mal 8 "neue" Mädels den Weg in die Regional Auswahl finden. Wir sind davon überzeugt, dass es weit mehr Talente in unserer Region gibt, welche das Rüstzeug und den Willen haben, im Handball weiter zu kommen. Es ist auch so, dass jeder Verein und jedes einzelne Team sehr viel von solchen RA-Spielerinnen profitieren. Die Spielerinnen, welche sich mit anderen gleichaltrigen aus der ganzen Schweiz messen und profilieren können, geben das gelernte und erlebte gerne an die Mitspielerinnen und Trainer/Innen im Verein weiter und somit ist der Kreislauf geschlossen. Die Vereinsmannschaften profitieren davon, dass ihre Spielerinnen den RAF Spielerinnen nacheifern versuchen und somit die Qualität und die Siegeschancen steigen.
Auch profitieren alle Spielerinnen im Alltag von der erhöhten Intensität, denn diese Spielerinnen müssen sich organisieren lernen, müssen einen genauen Zeitplan haben, damit sie alles unter einen Hut bekommen. Wer körperlich fit ist und Ausdauer hat, kann sich auch besser Konzentrieren und effizienter lernen. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper ermöglicht eine optimale Übermittlung des Nervensystems zum Kopf und zum Körper und ist mit sich selbst zufrieden.
Unser Leitspruch soll sein: "mens sana in corpore sano".
Wir bitten alle Trainer/Innen unsere Auswahl zu unterstützen und freuen uns auf eine grosse Zahl neuer Talente am 1. September 2007 zur Nachsichtigung begrüssen zu dürfen.
Die RAF-Trainer des HRVOst
Die Rückrunde
Ende Januar schlossen wir mit einer dürftigen Leistung das Turnier, welches für die Meisterschaft zählt in Zug ab. Nicht, dass wie meist in dieser Saison einige Spielerinnen fehlten, waren wir an diesem Turnier völlig neben uns. Es war uns in keinem Augenblick möglich die gewohnte Leistung abzurufen, geschweige denn auf die Gegnerinnen zu reagieren.
Somit waren wir froh, dass wir danach eine längere Spielpause hatten.
In den folgenden Trainings versuchten wir den Spielerinnen wieder Freude am Spiel mit zu geben. Die Intensität wurde herunter geschraubt, denn wir hatten den Eindruck, dass einige Mädels schon an der Länge der Saison leideten. Dies hiess konkret, dass wir am Morgen und Nachmittag nur eine leichte Lektion trainierten und anschliessend je ein FU 19 Meisterschaftsspiel absolvierten. Auch diese Spiele waren durchzogen. Es gab viele gute Augenblicke mit genialen Spielsituationen, aber es waren auch da wieder die zu lange anhaltenden Löcher, welche uns oft um unsere Lorbeeren brachten. Mit dem guten vierten Schlussrang in dieser Meisterschaft konnten wir eigentlich zufrieden sein, da wir nur eine doppelte Runde spielten, im Gegensatz zu den anderen Teams, welche eine dreifach Runde austrugen.
So erhofften wir uns einigen Schwung für den letzten Spieltag der RA-Meisterschaft in Zürich zu holen. Die ausgangslage war klar, wir mussten alle drei ausstehenden Spiele gewinnen um Schweizermeister zu werden. Im ersten Spiel gegen die Innerschweizerinnen erlebten wir ein sehr intensives schnelles Handballspiel, welches wir am Ende klar zu unseren gunsten entschieden. Im Zweiten Spiel gegen die Baslerinnen ging es um die Wurst, denn die NWS führten die Tabelle an und wir mussten unbedingt gewinnen, damit wir an ihnen vorbeiziehen konnten. Auch dieses Spiel wurde sehr intensiv und kräfteraubend geführt. Beide Teams übernahmen die Führung mehrmals und keines der Teams vermochte davonzuziehen. So blieb um Schluss nur ein Punkt für beide, was bedeutete, dass die Baslerinnen Schweizermeister waren.
Sichtlich am Boden zerstört fanden die Ostschweizerinnen keine Motivation mehr, das letzte Spiel gegen die Gastgeberinnen aus Zürich ein einiger massen gutes Spiel zu zeigen. Dieses engagementlos geführte Spiel nahm seinen Lauf ohne grosse Gegenwehr. Das eindeutige Resultat 30:22 spiegelte den Spielverlauf genau wieder. So konnten die Spielerinnen des HRVOst trotz dieser klaren Niederlage den zweiten Tabellenrang behaupten.
Dafür gratulieren wir Trainier dem ganzen Team.
Als Saisonabschluss steht uns nun noch ein "Revanche"-Turnier in Crissier bevor, wo wir alles besser machen wollen. Mal sehen, ob uns dies auch gelingen wird. Die Vorsätze sind jedenfalls da.
Wir wünschen allen Akteurinnen viel Glück bei ihrem Vorhaben.
1.15.2007
Sonntag 14.01.2007
Wie an den meisten Trainingstagen übten wir auch dieses Mal den "Ernstkampf". Nach einer Trainingslektion, wo der Schwerpunkt im Tempospiel lag, durften wir in der FU19 Meisterschaft gegen die Otmärlerinnen spielen. Von Anfang an sah es so aus, dass wir gegen die sehr hart spielenden St. Gallerinnen auf keinen grünen Zweig kamen. Jedoch hielten wir das Spiel bis kurz vor der Pause offen. Nach der Pause fanden wir kein geeignetes Mittel um Parole zu bieten, so lagen wir nach 10 Minuten mit 8 Toren hinten. Irgendwie gefiel das unseren Spielerinnen nicht! Sie rafften sich nochmals auf, feuerten sich gegenseitig an und profitierten von der Ausdauerschwäche der Otmärlerinnen. Die Belohnung für dieses Aufbäumen war ein 29:29.
Unser ausgezeichneter Kampf und das verschärfte Tempo, verdienen Resepkt.
Nach dem Mittagessen trainierten wir noch 2 1/2 Stunden vorwiegend im Kleingruppen technisch/taktischen Bereich. Was den Akteurinnen sichtlich Spass machte.
Somit war es ein rundum schöner Sonntag.
1.08.2007
BERICHT
Leider ist der Anmeldeboom auch in der Ostschweiz für das Sichtungstraining sehr zurückhaltend gewesen. Die gemeldeten Spielerinnen kamen wie gewohnt aus vielen (10) verschiedenen Vereinen. In etwa je zur Hälfte waren die Jg. 1992 + 1993 vertreten. In der Ausschreibung hatten wir die Jg 1992 und jünger eingeladen. Wir selektierten selbstverständlich nach den Kriterien gem. Leitfaden. Wir waren pro 8 Spielerinnen ein Betreuer, was für den Ablauf des Testes von grossem Vorteil war. Beim Spielen waren dann noch Chrigel und ich zur Bewertung da, denn die restlichen Helfer mussten nun pfeifen. Der Tag verlief reibungslos.
So nahmen wir den regulären Trainingsbetrieb mit ca. 20 Spielerinnen Mitte September auf.
In den Trainings legten wir Wert auf die Vorgaben gemäss Leitfaden und vor allem der Pass- und Laufschulung. Nur wie und wo fangen wir an?, denn die Spielerinnen mussten auch an den höheren Rhythmus gewöhnt werden. Dies muss sehr gut durchdacht und geplant sein, ansonsten profitieren die Spielerinnen nicht allzu viel. Die Passvarianten gem. M. Berchten hatten wir eingeführt und müssen darauf achten, dass das Tempo hoch wird und bleibt. Denn nur so haben wir gewähr, dass sich die Spielerinnen irgendwann auch international durch setzten können. Wir sehen auch im ersten Schritt über die Passungenauigkeit hinweg und nehmen an, dass dies mit der Zeit von alleine behoben wird. (Üben, üben, üben …) Die Situation bei den Torhüterinnen ist mehr als schlecht, denn die Auswahl ist klitze klein und davon sind nur die Hälfte Talente. Es gilt also wachsam am Meisterschaftsbetrieb dabei zu sein und jedes nur so gering talentierte Girl zum RA-Betrieb zu bringen.
Der Verlauf der RA Meisterschaft hat uns sehr positiv überrascht, da wir zu beginn ohne Torhüterin da standen und auch jetzt bestimmt nicht die Besten zur Verfügung haben.
Das positive Gefäss der RA+, ist im ersten Jahr des RA-Zykluses schon fast etwas zu hoch von der Belastung her, aber ich bin davon überzeugt, dass es diejenigen Spielerinnen, welche wollen, sich auch da durchsetzten.
Daraus resultiert für uns, und ich hoffe für alle anderen Trainer auch, folgendes Motto:
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern!
(Konfuzius)
In diesem Sinne!
Georg Klein + Chrigel Andres
9.28.2006
Gelungener Saisonstart
Am Sonntag 24. September war es wieder einmal soweit und wir durften mit der neu gebildeten Regional Auswahl an den ersten Spieltag nach Zofingen fahren. Die Vorzeichen für unser Team waren nicht gerade die Besten. Bis zur Nachsichtigung Anfang September standen uns noch keine Torfrauen zur Verfügung. Zum Glück für uns fanden wir Anfang September gleich 3 Torhüterinnen, so konnten wir wenigstens den Meisterschaftsbetrieb beginnen. Doch auch bei den Spielerinnen fehlen uns nach wie vor 5 Flügel- und 3 Rückraumspielerinnen.
Mit diesem kleinen Team durften wir an den ersten Spieltag reisen. Nach einer lockeren Trainingseinheit galt es nach dem Essen ernst. Unsere ersten Gegnerinnen waren die Westschweizerinnen. Dieses Spiel gewannen wir mit 31:10 ohne grosse Mühe und freuten uns, dass sich alle Spielerinnen in die Skorerliste eintragen konnten. Im Zweiten Spiel trafen wir auf die Zürcher Auswahl. Wie erwartet war dies ein hart umkämpftes Spiel. Von Beginn weg spielten wir ziemlich konzentriert. Doch das schnelle quirlige Spiel der Zürcherinnen lag uns nicht besonders, deshalb gelang es uns auch nicht eine Entscheidung vorzeitig herbei zu führen. Am Ende reichte es uns dennoch zu einen 18:15 Sieg. Nun hiess es in 10 Minuten Pause alle Kräfte nochmals zu konzentrieren und sich auf den neuen Gegner einzustellen. Die Gastgeberinnen aus dem Aargau hiess es nun zu besiegen. - Achtung fertig los und wir waren nach 10 Minuten 7:2 voraus. Danach spielten nur noch die Aargauerinnen, so dass das Pausenresultat 14:14 lautete. Nochmals erholen und zu Kräften kommen, den Gastgeberinnen unser Spiel wieder aufdrücken, lautete die Devise. Doch leider kam von den schon müden Ostschweizerinnen keine grosse Gegenwehr mehr und wir gerieten in einen 3 Tore Rückstand. 10 Minuten Vorschluss, nach ein paar guten Abwehren unserer Torhütterinnen, gab es nochmals einen Ruck durch das ganze Team. Die Spielerinnen besannen sich auf ihr können und gaben nun das Letzte. Tor um Tor wurde aufgeholt und bald wuchs der Vorsprung beachtlich an. Das Spiel durften wir mit 27:18 gewinnen. Die ausgelaugten Spielerinnne hatten sich jetzt eine warme Dusche verdient.
So gewannen wir etwas überraschend alle 3 Spiele und führen die RA Meisterschaft mit 6 Punkten an. Natürlich warten die grossen Brocken noch auf uns, aber der Einstieg in diese Saison scheint uns gelungen zu sein.
3.28.2006
3.24.2006
Juppi
Es war Sonntag und die Sonne schien wie selten in diesem Winter. Doch diese Tatsache hielt uns nicht ab die Reise nach Luzern an den letzten Spieltag unter die Räder zu nehmen. Wir durften 3 Spiele bestreiten, und mussten erstnoch nicht als erste Spielen.
Im ersten Spiel gegen die Auswahl der Westschweiz gelang uns nicht viel, denn gedanklich waren noch alle draussen am Sonnen. Es war ein Spiel ohne Glanzpunkte und wir spielten trotzdem einen deutlichen Sieg nach Hause (25:10).
Im zweiten Spiel ging es um die Festigung des 3. Platzes. Mit Respekt gingen die Spielerinnen ans Werk. Als sie merkten, dass fast keine Gegenwehr von den beiden gefürchteten halben Rückraumspielerinnen kam, gaben sie Gas wie junge Pferde. Es entstand ein sehr offensives Spiel, welches nur etwas einseitig geführt wurde. Mit dem Schlussresultat von 31:17 war klar, dass der 3. Schlussrang nicht mehr in Gefahr war.
Im letzten Spiel der Regionalauswahlmeisterschaft hies der Gegner Nordwestschweiz. Die Baselbieterinnen waren bis zu diesem Zeitpunkt mit 2 Verlustpunkten erste. Mit viel Vorsicht, aber ohne Angst wurde frisch aufgespielt. Schon nach einigen Minuten wurde klar, dass die vermeindlich starken Baslerinnen heute nicht gerade ihren besten Tag hatten. Mit einer geschickt agierenden sehr offensiven Verteidigung wurden die Angreiferinnen zu Fehlpässen oder zu überhasteten Würfen gezwungen. So ging auch diese Spiel, zwar überschaend aber nicht unverdient mit 29:12 zu Gunsten der Östlerinnen aus.
Nach dieser langen kräfteraubenden Saison erlangten wir den sehr guten Platz 3 !!!!! juppidu !!!!!
2.20.2006
Mannschaftstraining 19.02.2006
Das Training war durch viele Absenzen gekenntzeichnet. Die Einen verletzten sich in den letzten Meisterschaftsspielen, andere lagen krank im Bett, weitere mussten für die Schlue lernen und zwei durften bei der RA+ mittrainieren. So nahmen wir den Tag mit reduziertem Kader in Angriff. Das Training lief gut und wurde durch eine Testreihe geprägt.
Nach dem guten Mittagessen durften wir noch eine Trainingseinheit absolvieren, bevor wir das Meisterschaftsspiel gegen den HC Arbon bestreiten durften.
Das Spiel war durch eine grosse Hektik geprägt. Auf Grund des hohen Tempos lit die technische Ausführung. Nach einem sehr harten und kräfteraubendem Spiel hatten die Arbonerinnen die Nase vorn.
Wir waren trotz der Niederlage mit der gezeigten Leistung zufrieden und freuten uns alle auf die wohlverdiente Dusche!
So freuen wir uns auf das nächste Training (05.03.2006 in Rorschach).







